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T-Norm

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T-Norm Artikel

Eine T-Norm, häufig auch klein t-Norm, handelt es sich um eine mathematische Funktion, die in dem Bereich mehrwertiger Logiken, insbesondere in der Fuzzy-Logik Bedeutung erlangt hat. Der Begriff leitet sich vom Englischen triangular norm, zu Deutsch Dreiecksnorm ab, und rührt daher, dass eine T-Norm eine dreiecksähnliche Fläche in T-Norm Beschreibung beschreibt.

Eine T-Norm ist auf dem Einheitsintervall [0,1] definiert

T-Norm Beschreibung

und muss folgendes Merkmalen aufweisen (zur exakten Definition dieser Merkmale siehe die Tabelle zu T-Norm und T-Conorm am Ende dieses Artikels):

Der Hintergrund bei der Entwicklung der T-Norm bestand darin, dass man für mehrwertige Logiken einen verallgemeinerten Konjunktions-Operator benötigte. Die oben genannten Merkmalen sind gleichsam allgemeinstes Merkmalen eines solchen Operators: Assoziativität und Kommutatität sind selbstverständlich. Die Monotonie garantiert eine gewisse Regelmäßigkeit in der Struktur von Definitions- und Absichtmenge. Die 1 als neutrales Element ermöglicht Konjunktionen, deren Ergebnis ca. von einem Operanden abhängt.

Dieses Merkmalen werden in dem Zusammenhang mit Fuzzy-Mengen benutzt, um die Schnittmengen-Operation nachzubilden.

Komplementär zu T-Normen werden T-Conormen (od. auch S-Normen) benutzt. Mit Hilfe der de Morganschen Gesetze lässt sich nämlich auf der Basis einer T-Norm, welche Konjunktion bzw. Schnittmenge liefert, die Disjunktions- bzw. die Vereinigungsmengen-Operation ableiten.

Buch-Tipp: CSS. Kurz und gut. Behandelt CSS2 & CSS2.1 Unverzichtlich stets dabei In dem Gegensatz zu den Vollbüchern kann ich das KLeine verantworten udn es hat mich bisher auch noch nie in dem Stich gelassen,we nn ich Fragen zu CSS hatte.

Geläufige T-Normen und T-Conormen

T-Norm Beschreibung

Die erstgenannte wird wegen ihrer Einfachheit und ihrer unten genannten Merkmalen am häufigsten eingesetzt. Die 3. T-Norm, sowie deren T-Conorm kommen aus der Wahrscheinlichkeitrechnung. Zusätzlich gelten folgende Zusammenhänge:

T-Norm Beschreibung
D.h. dass die drastische T-Norm (T-1) die kleinste und die Minimum-T-Norm die größte ist. Umgekehrtes gilt für die T-Conorm. T(a, b) bzw. ⊥(a, b) steht hierbei für jede beliebige T-Norm bzw. T-Conorm.

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Zusammenhänge zwischen T-Norm und T-Conorm

Aufgrund der schon erwähnten De Morganschen Gesetze ergeben sie folgende Zusammenhänge:

1-⊥(a,b) = T(1-a, 1-b)
1-T(a,b) = ⊥(1-a, 1-b)

Folgende Bedingungen werden verlangt damit eine Funktion als T-Norm bzw. T-Conorm gilt:

T-Norm T-Conorm
Nullelement: T(0,a) = T(a,0) = 0 ⊥(a,1) = ⊥(1,a) = 1
Neutrales Element: T(a,1) = T(1,a) = a ⊥(0,a) = ⊥(a,0) = a
Assoziativität: T(a,T(b,c)) = T(T(a,b),c) ⊥(a,⊥(b,c)) = ⊥(⊥(a,b),c)
Kommutativität: T(a,b) = T(b,a) ⊥(a,b) = ⊥(b,a)
Monotonie: a ≤ b ⇒ T(a,c) ≤ T(b,c) a ≤ b ⇒ ⊥(a,c) ≤ ⊥(b,c)

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